Gebärmutterhalskrebs
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Gebärmutterhalskrebs (Fachbegriff: Zervixkarzinom) ist nicht mit anderen Krebsarten der Gebärmutter zu verwechseln. Er entsteht am Übergang zwischen Gebärmutter und Scheide und hat andere Ursachen als Krebs im Inneren der Gebärmutter.
Das sollten Sie über Gebärmutterhalskrebs wissen
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Gebärmutterhalskrebs entsteht am Gebärmutterhals, dem unteren Teil der Gebärmutter. Der medizinische Fachbegriff dafür ist Zervix. Heute erkranken deutlich weniger Frauen an Gebärmutterhalskrebs als früher. Dazu tragen die Früherkennungsuntersuchungen und die HPV-Impfung bei.
Die wichtigste Ursache für Gebärmutterhalskrebs ist eine Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV). Sie werden beim Geschlechtsverkehr übertragen. In den meisten Fällen heilt eine HPV-Infektion von selbst aus. Bleibt die Infektion jedoch über längere Zeit bestehen, können sich Zellveränderungen entwickeln, aus denen Krebs entstehen kann.
Durch die HPV-Impfung und die regelmäßige Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen lässt sich das Risiko für Gebärmutterhalskrebs deutlich senken.
Seit geraumer Zeit gibt es eine Schutzimpfung gegen Infektionen mit Humanen Papillomviren (HPV) für Mädchen und Jungen.
Wer kann betroffen sein?
- Gebärmutterhalskrebs kann Frauen jeden Alters betreffen.
- Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei etwa 53 Jahren.
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Risikofaktoren
Der wichtigste Risikofaktor für Gebärmutterhalskrebs ist eine anhaltende Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV).
Weitere Faktoren können das Erkrankungsrisiko erhöhen:
- Rauchen
- hormonelle Verhütungsmittel (Pille)
- Infektionen mit anderen sexuell übertragbaren Erregern im Genitalbereich
- geschwächte Immunabwehr, etwa durch Medikamente oder HIV-Infektion
- viele Geburten
- erbliche Faktoren
Warnzeichen
Gebärmutterhalskrebs verursacht in frühen Stadien oft keine Beschwerden. Mögliche Warnzeichen sind:
- ungewöhnlicher Ausfluss aus der Scheide
- Blutungen oder Schmierblutungen außerhalb der Regelblutung oder nach den Wechseljahren
- Schmerzen oder Blutungen beim oder nach dem Geschlechtsverkehr oder nach hartem Stuhlgang
- Schleimabsonderungen und unangenehme Gerüche aus der Scheide
- länger anhaltende Schmerzen im Becken oder Unterbauch
Diese Beschwerden können auch andere, meist harmlose Ursachen haben. Zur Abklärung sollte eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden, insbesondere wenn die Beschwerden über mehrere Wochen anhalten.
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Früherkennung
- Frauen von 20 bis 34 Jahren: jährliche gynäkologische Untersuchung des inneren und äußeren Genitals mit Zellabstrich des Gebärmutterhalses (Pap-Abstrich)
- Frauen ab 35 Jahren: alle drei Jahre Screening auf Gebärmutterhalskrebs (kombinierter Pap-Abstich und HPV-Test)
Auch Frauen, die gegen HPV geimpft sind, sollten regelmäßig an der Früherkennung teilnehmen. Die Impfung schützt vor den wichtigsten, aber nicht vor allen HPV-Typen.
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