Krebsart
Hautkrebs
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Der größte Risikofaktor für eine Hautkrebserkrankung ist UV-Strahlung durch Sonne oder Solarien. Dieses Risiko lässt sich durch sorgfältigen Sonnenschutz senken.
Das sollten Sie über Hautkrebs wissen
Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen. Es gibt verschiedene Formen: Am stärksten verbreitet sind der weiße Hautkrebs und der schwarze Hautkrebs (malignes Melanom). Weißer Hautkrebs tritt deutlich häufiger auf. Er wächst meist langsam und breitet sich nur selten im Körper aus. Schwarzer Hautkrebs kommt seltener vor, kann aber schneller wachsen und Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden.
Sowohl weißer als auch schwarzer Hautkrebs sind meist früh mit bloßem Auge zu erkennen. Denn die Krebszellen entwickeln sich zunächst auf der Hautoberfläche und wachsen relativ langsam. Achten Sie deshalb auf Hautstellen, die neu entstehen oder sich verändern. Dazu gehören zum Beispiel Muttermale und Pigmentflecken, die größer werden, ihre Farbe verändern oder unregelmäßige Ränder entwickeln. Auch Hautstellen, die jucken, bluten oder nicht abheilen sollten ärztlich untersucht werden. Wird Hautkrebs früh erkannt, kann er meist gut behandelt werden.
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Senken Sie Ihr Hautkrebsrisiko durch sorgfältigen UV-Schutz – und denken Sie dabei auch an Ihre Kinder! So geht guter Sonnenschutz.
Wer kann betroffen sein?
- ältere Menschen, da Hautkrebs meist sehr langsam wächst
- aber: junge Menschen ab 20 Jahren sind immer häufiger von schwarzem Hautkrebs betroffen – besonders Frauen
Risikofaktoren
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- UV-Strahlung (Sonne und Solarium)
- Sonnenbrand (vor allem in Kindheit und Jugend)
- viele Pigmentflecken, Muttermale
- geschwächtes Immunsystem
- familiäre Vorbelastung
- heller Hauttyp
- bestimmte Schadstoffe, z.B. Arsen, Teer
- frühere Hautkrebserkrankung
Warnzeichen
- Veränderung von Form, Begrenzung, Farbe, Größe und Erhabenheit von Pigmentflecken oder Muttermalen, zum Beispiel nach der Früherkennung ABCDE-Regel
- Veränderungen der Haut, die über längere Zeit bestehen bleiben, nicht abheilen oder immer wieder bluten
Nicht jede Veränderung der Haut ist Hautkrebs. Wenn Sie unsicher sind oder eine Hautstelle sich auffällig verändert, lassen Sie diese ärztlich untersuchen.
Prävention
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- intensive Sonneneinstrahlung möglichst vermeiden
- Sonnencreme verwenden
- Kleidung tragen, dabei Kopfbedeckung nicht vergessen
- Augen durch Sonnenbrille mit UV-Schutz schützen
- auf Solarien verzichten
- Sonnenbrand vermeiden
- Kinder besonders gut vor UV-Strahlung schützen
Früherkennung
- Hautbegutachtung ab 35 Jahren alle zwei Jahre
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